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V.A. min 2 MAX
(M_nus040/Neuton/MDM)

An Spannung und spürbaren Grooves, wird dieses Sortiment nur schwer zu übertreffen sein, denn Richie's M_nus Gang zeigt sich, wie schon im Jahr zuvor, mit der Minimize to Maximize Auskopplung wieder in Topform. Die dreifache Vinylausführung von min 2 Max, zeigt nicht nur den festen Stammkreis der Gang, um Troy Pierce, Magda, Marc Houle, Gaiser und Heartthrob, sondern bringt ebenfalls neue Künstler mit an Bord, die das Gefüge nicht nur erweitern, sondern auch gut ins Erscheinungsbild hinein passen. Die Rede ist von Loco Dice, JPLS und Tractile, die mit ihren Tracks für ausreichend Atmosphäre sorgen und ganz explizit Leute ansprechen, die es mögen einzelnen Sounds hinterher zu lauschen. Besonders herausragend für mich, ist aber ohne Frage der Meister von Ovum Josh Wink, der eine atemberaubende Version des Tracks Have to get back gredenzt und das Herz eines jeden Technofreaks deutlich höher schlagen lässt!

www.m-nus.com

 
 

 
 

Quixote - Pap and Fickle EP
(Vakant 010/Neuton)

Quixote heisst der neue Artist mit dem ersten kleinen Geburtstag, hinsichtlich des zehnten Release des Berliner QQL abels Vakant. Die drei subtilen kleinteiligen Minimaltracks dieser spannenden Platte, für primetime oder warm up passen gut in den Katalog der Plattform und schließen sich der Marschrute der vorgelegten Releases an. Samplesschnipslerei, Detailverliebtheit und ausgewogenes Setzen der Sounds sind oberstes Gebot, wie zum Beispiel bei Fank Funk. Rimshot Akustik über einer brummenden Bassline sorgen für ausreichend Abwechslung und sind entsprechend Grundbaustein für das weitere Hinterherlauschen der quer strömenden Sounds. Das bei Vakant eine abtrünnige Kälte auf keinen Fall fehlen darf, wird mit der langen Seite Adoquin verdeutlicht. Sie wirkt auf mich wie der Minuspol, gegenüber den beiden anderen Tracks und erinnern mich ein wenig vorangegangene Veröffentlichungen von Alex Smoke!

www.vakant.net

 
 

 
 

V.A. - bits to phono compilation & Mix
(Mo´s Ferry020 / WorandSound)

Das die Einbindung von Netzreleasen im Club bereich von Größen, wie Richie Hawtin verwendet werden, ist ja mittlerweile kein Geheimnis mehr. Das aber Tracks, die bereits im Web schon veröffentlicht wurden geehrt werden, in Form eines Vinyl Release, ist neu. Mo´s Ferry Productions, um Labelhead Marcel Knopf, haben eine tolle Zusammenstellung aus ihren acht Lieblingsnummern an Netla beltracks ausgewählt und in Form einer Compilation zusammen gestellt. Gestandene Tracks von bekannten Künstlern, wie Ryan Crosson, Someone Else und Lump sind wieder zu finden, die jeden DJ erfreuen werden, der ausschließlich nur auf das schwarze Gold zurückgreift. Ob von den Spaniern Sinergy Network, Jay Hazes Form Textone oder Kanada´s Archipel Netbase, nur um einige Labels zu nennen, ist auch ein Track von Leipzigs 1bit wonder lizen ziert wurden.Ebenfalls zu dieser Doppelvinylausführung wird es eine Mix CD von Marcel Knopf geben, der neben unveröffentlichten Geheimbuden von Mossa, (a)pendics shuffle und dem amerikaner Butane, ausschließlich auf nicht vinylgepresste Tracks zurückgreift. Ein angenehme Mixture aus Geborgenheit, aber auch Hypnotika, sowie einer Menge Klicks & Breaks, lassen die Peripetie auf- und abschwenken und verursachen ein angenehmes Hören. Sehr lohnenswert!

www.mosferry.de

 
 

 
 

Christian Dittmann - Bajo el Volcan
(Rrygular006/Kompakt)

Marek Bois Mampe - halb/halb (Rrygular007/ Kompakt)
Mit Christian Dittmann sind zwei in sich gezogene Stücke entstanden, die doch sehr in die Tiefe gehen, aber dennoch den Bezug zum Dancefloor nicht verlieren. So schwebend und beruhigend fürs Ohr, dass man am liebsten, gleich selbst mit vom Erdboden abheben möchte, nur um die Stimmung des Tracks lluvia de verano mit voller Hingabe fühlen zu können. Einwerfende Vocalsamples in gesprochener Form, sowie kurz ertönende Pinaoakkorde sind die genau passenden Elemente, die diese verdichtete Struktur braucht. Die andere Seite mit hasta cuando weist ebenfalls einen dichtgedrängten Aufbau vor und konzentriert sich aber mehr auf eine lauernde Bassline, die sich im weiteren Verlauf entfaltet, für Spannung sorgt und in keinerlei Hinsicht das Mimosenhafte aus den Augen verliert. Mit dem zweiten Release von Marek Bois auf Rrygular, zeigt er außergewöhnlich seine Angriffslustigkeit und Prägnanz. Seinen drei flotten Tracks mit funktionalem Charakter, macht diese Platte brandgefährlich für jede Zappelhöhle. Wobei man doch feststellt, dass neben den tighten Bassläufen, auch mit plakativen Sounds gearbeitet wird, die dem Ganzen eine gewisse Abtrünnigkeit verleihen und ihm eine persönliche Note zusagt.

www.rrygular.com

 
 

 
 

Soylent Green -La Forza del Destino
(Playhouse124/Neuton)

Viel brauch man zu Roman Flügel nicht mehr sagen, ob zusammen mit Partner Jörn Elling Wuttke oder selbst. Seit über zehn Jahren im Musikgeschäft dabei, mit mehreren Synonymen, wie zum Beispiel Acid Jesus, Sensorama, Alter Ego, Holy Garage, Eight Miles High oder Soylent Green. Als Soylent Green gibt es ihn seit 1995, vorrangig auf seiner Homebase Playhouse von Ongaku. Dabei gab es hier nie eine klare Linie für seine Produktionen und keinerlei Einschränkungen, ob nun House oder Techno. Vorrangig arbeitete er mit Hilfe von Drumsounds einer 808 und typischen Acid einer 303 Maschine, die seine Chicago-beeinflusste Musik sparsam widerspiegelt. Wer die Jahre zuvor seine Veröffentlichung verpasst hat, bekommt nun nochmal die Gelegenheit die herausragenden Tracks zu ergattern. Denn sei es die Kraft des Schicksals, so auch die Übersetzung der Titelbezeichnung, dass Roman Flügel nach elf Jahren sein Debüt Album mit Soylent Green rausbringt!

www.onkaku.de

 
 

 
 

Rekleiner - The state of things
(Connaisseur Supérieur 000/Intergroove)

Erst auf Sasses Basis Moodmusic, dann weiter auf Machine und nun mit seinem dritten Release beim Start des neuen Sublabels von Connaisseur, setzt Rekleiner seinen Lauf fort. Eine gelungener Subass und eine swingende Bassline legen das Grundgerüst für Flächenandeutung und -entfaltung. Zumindest im ersten Drittel treten sie immer ansatzweise in Erscheinung, was zum Ende hin sich in eine sphärische und mitreißende Hymne verwandelt. Hemmann & Kaden in ihrer Remixversion übernehmen einzelne Elemente des Originals, wobei die Atmosphäre ein wenig in den Hintergrund gestellt wird und hauptsächlich mehr auf Groove, Detail und Abwechslung geachtet wird. Saubere Arbeit mit dem richtigen Riecher für die Feinheiten und gute Soundabstimmung zeichnen diesen Remix wahrlich aus!

www.connaisseur-records.com

 
 

 
 

Andy Vaz - repetitive moments last forever
(Background/ Vazbit009 / Neuton)

Sehr spannend und mit einem ganz eigenen Gefühl für bestimmte Momente im Arrangement sorgt Andy Vaz mit seinem neuen Abum "repetitive moments last forever " für viel Abwechslung. Jedes Lied marschiert in eine andere Richtung und entfaltet seine ganze Kraft, die mit viel Wärme und Liebe zum Detail ausgefüllt ist. Man spürt bei diesem Mann, wie sehr er nach immer neuen Sound-Kostümen sucht und eine spürbare Leidenschaft für melodisch, verspielte Klänge innehat. Ob House, Techno, Broken Beats, Hip Hop oder Acid, hier wird jegliche Art von Rhythmus mit einer ganz eigenen Philosophie verknüpft. Diese Art Minimalismus sollte man in jedem Fall auf sich wirken lassen, um die Gefühle, die dieses Album übertragen, in sich aufzusaugen.

www.background-records.de
www.neuton.com

 
 

 
 

Audio Werner - Onandon
(Perlon055/Neuton)

Wer meint Perlon um den Labelchef Zip, konzentriert sich auf die bisherigen Künstler ihrer Plattform und deren Veröffentlichung, der hat sich leicht getäuscht, denn mit Audio Werner haben sie sich erneut einen dicken Fisch an Land gezogen. Bereits vorangegangene musikalische Vielfalt dieses Mannes, zeigt wie ausgeprägt sein Verständnis für Musik ist. Mit onandon und base verzaubert er den Konsumenten von minimaler - frickel - Tanzmusik. Dabei ist eines der beiden extrem Sexy und Funky zugleich. Das andere klickert sich mit gefühlvoll gespieltem Saxophon in Mitternachtsatmosphären, um die Wölfe unter dem Mondlicht jaulen zu lassen. Schicke Platte!

www.perlon.net

 
 

 
 

V.A. Traffic III 2/4
(Combination Rec. 048/ WordandSound)

Viel brauch man zu Roman Flügel nicht mehr sagen, ob zusammen mit Partner Jörn Elling Wuttke oder selbst. Seit über zehn Jahren im Musikgeschäft dabei, mit mehreren Synonymen, wie zum Beispiel Acid Jesus, Sensorama, Alter Ego, Holy Garage, Eight Miles High oder Soylent Green. Als Soylent Green gibt es ihn seit 1995, vorrangig auf seiner Homebase Playhouse von Ongaku. Dabei gab es hier nie eine klare Linie für seine Produktionen und keinerlei Einschränkungen, ob nun House oder Techno. Vorrangig arbeitete er mit Hilfe von Drumsounds einer 808 und typischen Acid einer 303 Maschine, die seine Chicago-beeinflusste Musik sparsam widerspiegelt. Wer die Jahre zuvor seine Veröffentlichung verpasst hat, bekommt nun nochmal die Gelegenheit die herausragenden Tracks zu ergattern. Denn sei es die Kraft des Schicksals, so auch die Übersetzung der Titelbezeichnung, dass Roman Flügel nach elf Jahren sein Debüt Album mit Soylent Green rausbringt!

www.combination-rec.com

 
 

 
 

Denis Karimani & Morbid Monja - everyone suffers
(Budenzauber006/ Straight Distribution)

Beim sechsten Release konnten die Schwaben, Denis Karimani oder eher bekannt unter Remute und Morbid Monja, der sich schon auf Forte probiert hat, verpflichten. Beide zeigen sich in erstmaliger Kooperation und verfügen über einen weit gespannten Bogen aus Tribal, Atmosphäre und Empfindsamkeit. Das Titelstück auf der langen Seite ist ein Tune aus House und Techno, mit poppigen Gesang. Keine Andeutungen von Stimmschnipsel, sondern komplett gesungen und mit Effekten bearbeitet. Man muss drauf stehen! Noone hingegen, ist dagegen reifer und nicht kitschig. Cooler Techno mit Bongopower und düstere Flächenverspielheit, die aber doch eine gewisse Wärme zum Wohlfühlen ausstrahlen. Der Abschluss deserted ist schon ein wenig verklickter und von einer trüben Laune und Feingefühl geprägt. Im Gesamteindruck zwei gute und solide Veröffentlichungen, die das Label weiterhin spannend und abwechslungsreich machen.

www.straight-audio.de

 
 

 
 

V.A. - Mindtours 10
(Mindtours010 / Kompakt

Auf dieser EP, ein über Kompakt eingeführter Import aus England, sind einige Künstler des um den Label macher Steevio aufgebauten Netzwerks zu hören. Durch die heterogene Musikauswahl trifft diese EP sicherlich so ziemlich jeden Nerv derer, die es tanzbar, organisch und deep mögen. Der a1 Track von Tom Ellis ist gekennzeichnet von einem trocken-pumpenden 4/4 Takt und ästethisch gewählten Soundschnipseln. Mit der Aufforderung, seinen Antibiotika-Bestand aufzustocken, kitzelt Duckett mit dem a2 Track die Membran. Dunkel pumpende Drums, ein konstantpräsentes Rauschen und Knistern, dazu immer wieder aus dem Nichts auftauchende Töne und eine mit Chords und Glocken inszenierte Stimmung(...), ausgezeichnet, lieber Duckett. Von Steevio gibt es mit dem b1 Track ein ebenfalls im 4/4 Takt groovendes Stück. Mit einer bereits von MT 8 und 9 gewohnt hypnotisierenden Tiefe, dem gelungenen Einsatz seines in dieser Ausgabe bereits erwähnten Technikportfolios und durch den Umstand, dann auch noch alles live eingespielt zu haben, gelingt es Steevio, eine nahezu zeitlose early-morning Bombe abzuliefern. Der b2 Track von Katsuya Urushizaki ist ein warmer, vor sich hin treibender Track, der unaufdringlich und verfrickelt diese EP einmal mehr abrundet.

www.mindtours.co.uk
www.kompakt-net.com

 
 

 
 

Mossa - rumble sugar
(Mo's Ferry021/ Wordandsound)

Es ist schon sehr faszinierend mit welcher Lockerheit und Präzision Jeremy Petrus seine Lieder mit einem Groove versetzt, der ziemlich frech und erfinderisch daher klickt. Keine Hüfte sollte sich diesem widersetzen, denn das ist Musik mit unheimlich viel Sexyness. Seite A purre macht irgendwie extrem viel Spaß, weil es einen unheimlich swingenden Bass, umgeben von verrückten Soundschnipseln besitzt, wodurch die Abwechslung dich in eine eigene Welt des Nachdenkens versetzt. Einer der das Werk von Mossa mit eigener Interpretation verzückt, ist Portable dessen afrikanische Roots dabei wieder eine andere, ganz eigene, beeindruckende Stimmung in den Vordergrund schiebt und dich nicht so schnell vergessen lässt. Damit nicht genug denn auch der Rest der EP verdrängt die Schlichtheit und zeigt neue und vor allem eigene Lithografien in der Musik und macht die Platte damit sehr spannend.

www.mosferry.de

 
 

 
 

V.A.- computervoodoo
(Audiomorph/deejay.de)

Less is more ein Treueschwur, mit welchem Stefan Lessner aka Less sein Leben verbindet. Mit seinem ersten Tracks beweist der junge Mann das er durchaus gute Ansätze und Rhythmusgefühl hat. Die Lieder klingen teilweise interessant, jedoch fehlt hier und da noch der nötige Akzent um aus der Einfachheit auszubrechen. Man muss sich mit dieser Platte keinesfalls verstecken, denn Spanish-Romance klingt schon sehr belebend und gefühlvoll und ist damit das auffälligste Lied. Der Remix dazu kommt von Insert84 und passt in 4 den momentanen Überfluss minimalen Rumgeplänkels hinein. Ein weiterer Track wird von Eisenberg beigesteuert, hier tauchen teilweise toller Atmosphären auf, letztendlich ist auch das nicht zwingend genug und somit ist diese Platte wohl eher durchwachsen.

www.audiomorph.com

 
 

 
 

John Tejada - Mono on Mono Remixes
(Palette040/ Word and Sound)

Fast zwei Jahre sind vergangen, seitdem der wohl größte Coup des Multitalentes Tejada auf seinem Label Palette erschien. Nun trauen sich zwei nicht ganz Unbekannte an die Clubhymne heran. Zum einen Plaid, Andy Turner und Ed Handley bekannt durch Produktionen auf Warp, welche sehr experimentell, melodisch und faszinierend daher kommen. Sowie Stefan Betke alias Pole, der seine ganze Kraft in ein gebreaktes, verträumtes Abendteuer hineinfließen lässt und dabei mit schönen Harmonien auf den bevorstehenden Sommer vorbereitet.

www.paletterecordings.com

 
 

 
 

Zero DB - Bongo´s, Bleeps & Basslines EP
(ZEN12 180/Ninjatune)

Was soll man hierzu noch sagen, der Titel spricht für sich und verrät schon fast alles, über die funky Nummer von Chris Vogado und Neil Combstock. Gespickt mit einer dicken Portion Percussion Power, einer sexy Stimme die zum swingen ruft, abgefahrenen Breaks und mit einer Bassline, die in langezogenen Schritten vor sich hinknarzt, glänzt der Track mit voller Energie. Das die Jungs von Zero DB Rhythmus im Blut haben spürt man deutlich, denn die Breaks sind so gut ausgefeilt, dass jazzige Elemente kurz ertönen, anschließend wieder verschwinden und harmonisch zum recht schrägen Gesamtbild wirken. Die andere Seite ist eine nette Triphop Version von know what I'm sayin'´, welche in Zusammenarbeit mit Raper Pase Rock entstanden ist. Eine ähnliche Bassline, wie bei Bongo´s, Bleeps & Basslines, bloß in einer gebrochenen Taktstruktur bildet den Ausgangspunkt für das eingespielte Piano und den Lyrics von Rock.

www.ninjatune.net

 
 

 
 

Hemmann & Kaden - Tandem EP
(FAT027/Kompakt)
Douglas Greed - Madame C. EP
(FAT028/Kompakt)

Mit dem vierten Streich des Gespanns Hemmann & Kaden auf Freude am Tanzen, zeigen sich die Beiden durchaus abwechslungsreich. Denn auf der Tandem EP sind zwei verschiedene Tracks entstanden, wobei man hier vermuten könnte, dass der eine Track von Marek sei und der andere von Mathias? Mit Roll in Moll ist eine kleine Hymne entstanden, die von einer wandernden Bassline koordiniert wird. Die glamouröse Melodie, die dazu ertönt, lösen wahre Glücksgefühle aus, die in besonderen Momenten einfach der Wahnsinn sind! Corroboree ist dann wesentlich deeper, dass Spiel im Hintergrund sorgt für ordentlich aufsehen und der gewisse Groove sitzt hier exakt. Unterschwellige Bongos und raschelnde Hihats öffnen Raum und Zeit! Wie gesagt, Tandem, ein Rad, aber trotzdem zwei Sitze! Mit seinem Debüt im heimischen Jena zeigt sich Douglas Greed im technoiden Gewand mit düsteren Sounds und sphärischen Begegnungen. Die lange Seite mit einem fetten Subass ist stampfig und mitreißend zu gleich! Obwohl man beim Einleiten des Tracks von einer erquickenden Fläche begrüßt wird, baut sich zum Ende hin ein emotionales Gebilde auf, was sich für den Dancefloor als unwahrscheinlich gefährlich erweist! Die beiden anderen B- Seiten Tracks, passen gut ins Gesamtbild und sind harmonisch und gefühlsbetont! Wobei sich let´s roll als absoluter Killer und meiner persönlichen Lieblingsnummer auf dieser Platte entpuppt!

www.Freude-am-Tanzen.com
www.Kompalt-net.de

 
 

 
 

Portable - the san
(Scape)

Dass die Afrikaner Musik im Blut haben, braucht man niemanden mehr zu bestätigen. Alan Abrahams aka Portable schöpft dieses Poten zial wieder voll aus, indem er auf dieser EP wieder mal einen Hauch von Melancholie, Abstraktheit und deepness präsentiert. Nennen wir es höhere Kunst, um zu beschreiben, was er versucht zu äußern. Eine Verbeugung an "the san", eine Gruppe von Völkern im südlichen Afrika, welche Rhythmen dieser Art schon seit Jahrtausenden auf verschiedenen Instrumenten schlagen und damit wahrscheinlich großen Anteil an der Entwicklung dieses Mannes haben.

www.scape-music.de
www.sudelectronic.com

 
 

 
 

Marlow feat. Dehlia - movin
(Moon Harbour024/Intergroove)

Mit der Originalversion beschert uns das Urgestein Marlow auf Moon Harbour einen netten Frühlingsvocalhousetune. Aber nicht alleine, sondern wieder in Zusammenarbeit mit den soulvollen Lyrics und lieblichen Stimmchens Dehlias wie schon zuvor auf seinem letzten Release quiet. In seiner zweiten Version von movin hebt er die Baseline hervor und lässt sie von A nach B wippen, um den Verlauf in Takt zu halten. Das Gesangsbild kommt nur reduziert und in geschnittener Form wieder, die im Einklang mit 303 Funkensoundpower ein ungewöhnliches Flavour verspüren lassen. Generell geht er in dieser Version viel elektronischer zur Sache. Die lange Seite gehört natürlich Matthias Tanzmann, der mit seiner Remixversion seinen Lauf an Floorsympathie und Eignung nach Bulldozer fortsetzt. Weniger darbietungslustig in der Detailausführung, eher geradlinig daher maschierend, ohne Rücksicht auf Verluste, um das Ziel, Emotion auszulösen, deutlich zu machen. Was ihm sehr schön gelingt und mich ebenfalls zur rigorosen Bewegungen kickt.

www.moonhabour.com
www.intergroove.de

 
 

 
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